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Verhaltenstherapie

Für ein stressfreies Zusammenleben von Tier und Mensch

„Auch 'ewige Wahrheiten' sind inzwischen überholt. Tatsachen, die vor 20 Jahren zutrafen, sind heute falsch. Was damals in war, ist heute out. Alles wird von der Weiterentwicklung und dem Fortschritt beeinflusst. Das Fachgebiet, das die Grundlagen der Verhaltenstherapie bildet, verändert und erneuert sich ständig. Neue Erkenntnisse verändern alte Theorien. Es ist nicht so wichtig, was wir lernen, sondern dass wir für neue Kenntnisse offenbleiben und die neuen Erkenntnisse bei unseren Überlegungen berücksichtigen”
(Anders Hallgren, Autor, Psychologe und Tierverhaltensforscher). 

Ablauf 

Der Ablauf der Verhaltenssprechstunde sieht in der Regel so aus, dass am Anfang ein ausführliches Anamnesegespräch stattfindet. Dabei schildert der Tierhalter so detailliert wie möglich die Problematik und eventuell auch vorangegangene Therapieversuche.  

Beim Folgetermin wird ausführlich auf die einzelnen Problemstellungen eingegangen. Der Verhaltenstherapeut bietet anschließend lösungsorientierte Vorschläge und erklärt die Möglichkeiten. 

Die Dauer der Therapie hängt von der jeweiligen Problemstellung, der Chronizität und den  Möglichkeiten des Tierhalters ab, sich zeitlich intensiv mit der Problematik auseinanderzusetzen.  

Verhaltenstherapie bei Hunden

Hunde sind ausgesprochen soziales Lebewesen und können deshalb nicht unabhängig von ihrer familiären Struktur und den sozialen Beziehungen zum Menschen betrachtet werden. Dadurch wird die verhaltenstherapeutische Arbeit mit dem Hund und seinem Besitzer sehr viel umfassender. Immer wieder begegnet man ganz individuellen Mensch-Hund-Beziehungen. In der Praxis nehmen wir Rücksicht auf die enge soziale Beziehung zwischen Mensch und Hund. Denn diese führt auch immer zu einer intensiven wechselseitigen Beziehung. 

Häufige Symptome und Fragestellungen gibt es zu:

  • Ängsten
  • Aggressionen
  • destruktivem Verhalten
  • Hyperaktivität
  • Unsauberkeit: Harn und/oder Kot, Harnmarkieren 
  • Depression
  • Jagdverhalten
  • Futteraufnahme
  • Schlaf- und Ruheverhalten ...

Verhaltenstherapie bei Katzen

Die Katze gewinnt als Patient immer mehr an Bedeutung. So werden uns in der Kleintierpraxis Maintal auch immer öfter Verhaltensprobleme und psychische Störungen bei Katzen vorgestellt. Diese können die Lebensqualität der Katze, die Mensch-Katze-Beziehung, aber auch die Beziehungen von Katzen untereinander (Mehrkatzen-Haushalt) stark beeinträchtigen.  

Häufige Symptome und Fragestellungen, mit denen wir in der Praxis konfrontiert werden, sind:  

Ängste 

psychogen bedingter Fellverlust (Lecken)

Unsauberkeit

Markierverhalten (Urin, Kratzen, …)

unverdauliche Substanzen fressen

Aggression

Hyperaktivität

Depression, ... 

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